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Welthaus HausTüren Montage

Wartungsanleitung blueMatic EAV

Winkhaus Komponenten sind fur folgende Anwendungsbereiche geeignet:

• relative Luftfeuchtigkeit max. 95%

• Umgebungstemperatur - 20... + 60°C.

 

Die bestimmungsgemase Verwendung ist gegeben, wenn die Winkhaus Beschlage:

• gemas ihrer Aufgabendefinition und Einbauvorgaben eingesetzt werden,

• nicht bestimmungswidrig gebraucht werden,

• regelmasig nach den Wartungs- und Pflegeanweisungen behandelt werden, mindestens 1 x jahrlich olen bzw. definierte Gleitstellen (wie z. B. Fallenschrage) bei Bedarf ofter,

• nicht uber die Anzeichen Ihrer Verschleisgrenze hinweg benutzt werden,

• bei Storungen durch fachkundige Personen repariert werden.

Fur Personen- oder Sachschaden als Folge einer nicht bestimmungsgemasen Bedienung oder Nutzung haftet der Lieferer/Hersteller nicht.

 

Bestimmungswidrige Verwendung

Das Verriegelungssystem ist nicht dazu ausgelegt, Formanderungen und Veranderungen des Dichtschlusses in Folge von Temperaturunterschieden oder Bauwerksveranderungen aufzunehmen.

Turen fur Feuchtraume und fur den Einsatz in Umgebungen mit aggressiven korrosionsfordernden Luftinhalten erfordern Sonderbeschlage.

Ein Fehlgebrauch - also die nicht bestimmungsgemase Produktnutzung - von Verschlusssystemen liegt insbesondere vor, wenn:

• die Hinweise zum bestimmungsgemasen Gebrauch nicht beachtet werden;

• durch das Einbringen von fremden und/oder nicht bestimmungsgemasen Gegenstanden in den Offnungsbereich, das Verschlusssystem oder in das Schliesblech  der einwandfreie Gebrauch verhindert wird;

• ein Ein- oder Angriff an dem Verschlusssystem oder Schliesblech vorgenommen wird, welcher eine Veranderung des Aufbaus, der Wirkungsweise oder der Funktion zur Folge hat;

• die Tur im Bereich der Schlosskasten oder der Schlossschiene bei eingebautem Schloss durchbohrt wird;

• zum Offenhalten der Tur der ausgeschlossene Riegel oder die zusatzlichen Verriegelungselemente bestimmungswidrig benutzt werden bzw. bei ausgeschlossenem Verriegelungselement Versuche unternommen werden, das Turelement zu schliesen;

• der Druckerstift mit Gewalt durch die Schlossnuss geschlagen wird;

• die Verschlusselemente funktionshindernd montiert oder nachbehandelt werden, z. B. durch Uberlackieren beweglicher Teile wie dem Schlossriegel oder der Falle;

• uber die normale Handkraft hinausgehende Lasten uber den Zylinderschlussel auf das Verschlusssystem ubertragen werden;

• wahrend dem motorischen Ver- oder Entriegelungsvorgang eine manuelle oder mechanische Ver- oder Entriegelung vorgenommen wird;

• der Drucker nicht im normalen Drehsinn belastet wird oder in Betatigungsrichtung auf den Drucker eine Kraft von mehr als 150 N aufgebracht wird;

• eine Erweiterung oder Verringerung des geforderten Turspalts, der z. B. durch Nachstellen der Turbander oder beim Absenken der Tur entsteht;

• zur Betatigung des Verschlusssystems Werkzeuge oder hebelwirksame Hilfsmittel eingesetzt werden;

• Drucker und Schlussel gleichzeitig betatigt werden;

• das Schloss mit artfremden Gegenstanden geoffnet/geschlossen wird;

• andere Eingangsgrosen, als in den Technischen Daten genannt, genutzt werden.